Geschichte

Der Sozialdienst Gilching e.V. ist ein gemeinnütziger, überkonfessioneller, überparteilicher Verein, der 1971 durch Bürgerinnen der Gemeinde Gilching und Argelsried als Nachbarschaftshilfe gegründet wurde. Unter diesem Link können Sie unsere Chronik einsehen. CHRONIK AB 1970

 

Chronik Sozialdienst Gilching e.V.

2020

Im Januar verstarb unsere Ehrenvorsitzende Gabriele Beyer nach längerer Krankheit. Der Sozialdienst wird ihr Andenken stets in Ehren halten.

Die Corona-Krise im Frühjahr belastet den Sozialdienst sehr, so muss nicht nur die Tagespflege eingestellt werden, sondern auch sämtliche anderen Aktivitäten, wie Kindergruppe, Montagstreff, monatlicher Freitagstreff des betreuten Wohnens und die beiden Gymnastikgruppen.

Die ambulante Pflege arbeitet weiter, unter Beachtung der bestehenden Corona-Regeln, ebenso die Hauswirtschaftliche Betreuung.

Da im Sommer die Corona-Lage wieder etwas besser wird, konnte die Tagespflege –  allerdings nur mit der Hälfte der Besucher –  wieder geöffnet werden.

Als Ferienprogramm im August kann nur der Schwimmkurs angeboten werden.

Ab September finden auch der Montagstreff und die Kindergruppen wieder statt, unter strengen Corona-Abstandsregeln und Hygienekonzepten. Diese Aktivitäten mussten allerdings im Oktober erneut geschlossen werden.

Insgesamt verhindert Corona doch sehr viele Aktivitäten des Vereins, sowohl bei den Kunden als auch bei den MitarbeiterInnen. So musste der beliebte Betriebsausflug ebenso abgesagt werden, wie sämtliche Weihnachtsfeiern.

Auch in der Mitgliederversammlung im Oktober konnte nur eine begrenzte Anzahl Mitglieder teilnehmen, obwohl die Versammlung wegen der Raumgröße diesmal im Rathaussaal stattfand.

In dieser Versammlung haben sich Irene Böhm und Ursula Hübner von den Mitgliedern verabschiedet. Beide langjährigen Mitarbeiterinnen scheiden turnusgemäß zum Ende Oktober als Vorstand aus.

Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Schneider bedankte sich im Namen aller bei den beiden ausscheidenden Vorständen und verkündete den Mitgliedern, dass Ursula Beyer ab November neu in den Vorstand kommt und dann zusammen mit Thomas Müller den Sozialdienst weiterhin leiten wird.

Die turnusmäßige Wahl der Kuratoriumsmitglieder konnte auf Grund mangelnder Bewerber nicht stattfinden. So setzt sich das Kuratorium zukünftig nur noch aus den gesetzten Mitgliedern zusammen: dem Bürgermeister, dem evangelischen und dem katholischen Pfarrer und dem Vorsitzenden des Seniorenbeirates.

Zu Ende des Jahres verlässt auch die langjährige Leiterin der Tagespflege, Doris Paul den Sozialdienst. Die Nachfolge übernimmt Nicole Zaranek. Die stellvertretende Pflegedienstleitung übernimmt Irmela Berwanger.

2019

Im April übernahm Claudia Otto den Bereich der Hauswirtschaft von Martina Schindelmeier, und im Mai übergab Cäcilia McKechnie ihren Arbeitsbereich des Betreuten Wohnens und Betreuten Wohnens Zuhause an Miriam Haller.

Zum 1. Juli wurde Thomas Müller als Nachfolger für Marc Engelhardt eingestellt.

Thomas Müller stellte sich in der Mitgliederversammlung im Juli vor. Er ist Leasing- und Finanzwirt und im Jahr der Gründung des Sozialdienstes geboren. Er freut sich darauf, nach Jahren in der freien Wirtschaft den Sozialdienst mit seinem Wissen und seiner sozialen Kompetenz zu unterstützen und dessen Zukunft mitzugestalten.

Im Sommer wurde der Krankenhausbesuchsdienst endgültig eingestellt. Auf Grund der neuen Datenschutzverordnungen war es nicht mehr möglich, die Gilchinger Bürger in den Krankenhäusern zu besuchen, da deren Namen nicht mehr übermittelt werden durften.

Am 1. Oktober wurde Thomas Müller vom Aufsichtsrat in den Vorstand berufen.

2018

Die Mitgliederversammlung findet dieses Jahr im Juli statt.

Bei der Wahl des Aufsichtsrates wurden Wolfgang Schneider, Eduard Fuchshuber und Anne Hartmann in ihrem Amt bestätigt. Zusätzlich wurden Michael Hackenberg, Dr. Stephanie Höhn und Jutta Pischel als neue Aufsichtsratsmitglieder gewählt.

Annemarie Majewski hat sich nicht mehr zur Wahl aufstellen lassen und wurde von unserer Ehrenvorsitzenden Gabriele Beyer als langjährige Kollegin und Mitarbeiterin in der ambulanten Pflege und Mitglied des Aufsichtsrates in der Mitgliederversammlung gebührend verabschiedet.

Marc Engelhardt gibt sein Ausscheiden aus dem Sozialdienst zu Ende September bekannt und verabschiedet sich von den Mitgliedern.

Ab August wird Nicole Freimann als Pflegedienstleitung der ambulanten Pflege eingesetzt und Henning Krohn wird die stellvertretende Pflegedienstleitung.

Doris Paul ist weiterhin die Pflegedienstleitung der Tagespflege, mit Meike Gabel als Stellvertretung.

Sowohl Nicole Freimann als auch Henning Krohn haben ihre Ausbildung als examinierte AltenpflegerIn im Sozialdienst absolviert. Nicole Freimann hat zusätzlich die Ausbildung zur Pflegedienstleitung berufsbegleitend im Sozialdienst geleistet.

Zum 30. September legt Marc Engelhardt seinen Posten als Vorstand nieder. Damit sind nun Irene Böhm und Ursula Hübner die alleinigen geschäftsführenden Vorstände.

2017

Bei der Mitgliederversammlung im Juni werden Frau Jäger und Frau Heutelbach als gewählte Kuratoriums-Mitglieder bestätigt. Frau Dr. Böckenhaupt hat sich nicht mehr zur Wahl gestellt.

Im Sommer übernahm Doris Paul – zusätzlich zur Leitung der Tagespflege – die Pflegedienstleitung der ambulanten Pflege. Die stellvertretende Pflegedienstleitung der ambulanten Pflege ist weiterhin – seit September 2016 – Nicole Freimann.

Im Herbst beschloss der Vorstand, die frei werdende Wohnung in der Landsberger Straße als Mitarbeiter-Wohnung zu nutzen. Es werden zukünftig die Zimmer einzeln an MitarbeiterInnen und Auszubildende vermietet.

Im Rahmen der Weihnachtsfeier für die Mitarbeiter im Dezember wurde Gabriele Beyer zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Frau Beyer gehört dem Sozialdienst seit 1972 an. Lange Jahre war sie die Einsatzleiterin in der ambulanten Pflege, bis die neuen Gesetze den Verein 1995 zwangen, eine Pflegedienstleitung mit der geforderten Ausbildung einzustellen.

Von 1986 bis 2005 gestaltete Gabriele Beyer als Vorstand die Geschicke des Vereines mit.

Auch nach dieser Zeit blieb sie dem Verein noch treu, sie übernahm weiterhin mit Anne Will den Krankenhausbesuchsdient in Herrsching und Seefeld.

2016

Die bayerischen Bremer Stadtmusikanten weihen den neuen Saal im Rathaus mit ihrem Märchenkabarett ein.

Die Mitgliederversammlung des Sozialdienstes fand dieses Jahr am 08. November statt. Seit Jahren arbeitet der Sozialdienst nun wirtschaftlich äußerst solide, die Verschuldung für die Sozialstation reduziert sich und schon für 2020 rechnen Aufsichtsrat und Vorstand mit einer vollständigen Rückzahlung aller Baudarlehen.

Das Pflegestärkungsgesetzt tritt zum 01.01.2017 in Kraft; die bisherigen Pflegestufen werden durch Pflegegrade ersetzt, welche insbesondere dementielle Erkrankungen abbilden sollen; für die Pflegeadministration bedeutet dies einen hohen Verwaltungsaufwand mit zunächst nicht absehbaren wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Sozialdienst.

Die bisherige Pflegedienstleitung Larissa Günther verlässt den Verein.

Das Ehrenmitglied Dr. Emrich verlässt Gilching und zieht zu seiner Familie nach Freiburg.

Im Andechser 5 Treff & Cafe wird eine induktive Höranlage für Schwerhörige eingebaut.

Auch dieses Jahr trafen wir uns zum gemeinsamen Betriebsausflug, diesmal nach Germering zum Kegeln.

2015

Im Juli 2015 fand ein Kulturevent mit der Musikschule Gilching statt.

Der Verein Zukunft Pflege löst sich auf, bleibt aber als loser Zusammenschluss weiter tätig.

Wir verstärken unsere Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat und nahmen an einem Termin mit der Landesseniorenvertretung im bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales teil. Inzwischen fehlen in der Pflege knapp 9000 Fachkräfte allein in Bayern.

Der Aufsichtsrat bestellt den aktuellen Vorstand für weitere fünf Jahre- bis zum Jahr 2020.

Am 16. Juli trafen sich die Mitglieder des Sozialdienstes Gilching e.V. zur jährlichen Mitgliederversammlung.

Ein Skoda Roomster erweitert als neues Essensauto unseren Fuhrpark.

Unser Betriebsausflug führte uns dieses Jahr in die Münchener Innenstadt, am Abend kamen die Mitarbeiten in den Genuss einer Nachtwächter-Tour.

2014

Erstmals in diesem Jahr wurde die Tagespflege durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) geprüft.

In unserer Mitgliederversammlung am 23. Juli  wurde der Aufsichtsrat neu gewählt, neu im Gremium ist Eduard Fuchshuber, die übrigen Mitglieder wurden bis 2018 bestätigt.

2013

Auch in diesem Jahr waren alle Mitglieder am 10. Juli zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen.

2012

Das Jahr fängt gut an. Dem Sozialdienst wird vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Bayern (MDK) die gute Qualität seiner ambulanten Pflege bescheinigt. Im Einzelnen stufte der MDK die pflegerische Leistung als gut (1,3), die ärztlich verordnete pflegerische Leistung als sehr gut (1,0), Dienstleistung und Organisation als sehr gut (1,0) und zu guter Letzt die Kundenzufriedenheit als sehr gut (1,0) ein. Die organisatorische und personelle Umgestaltung in den letzten 2 Jahren, die permanente Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter und nicht zuletzt der unermüdliche, engagierte Einsatz aller Pflegerinnen und Pfleger für die Gilchinger Bürger waren die gesunde Basis für diesen Erfolg. Unser besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Der Sozialdienst Gilching bedankt sich ganz herzlich bei der Raiffeisenbank Gilching für die fast schon traditionelle Spende von gesamt über 16.000,- EUR, die in diesem Jahr neben dem Sozialdienst eine Reihe weiterer ortsansässiger Einrichtungen, welche sich sozialen Aufgaben oder der Jugendförderung widmen, erhalten haben.

Wie bereits im letzten Jahr gab es auch heuer Anfang Juli für Mitarbeiter und Freunde des Sozialdienstes wieder einen bayerischen Abend mit musikalischer Untermalung von Anderl Lipperer & Band.

Die jährliche Mitgliederversammlung fand am 17. Juli statt. Vorstandsmitglied Marc Engelhardt zeigte mittels eines Streifzugs durch die 13 Abteilungen des Sozialdienstes nicht nur das breite Angebot, sondern auch den mittlerweile sehr hohen zeitlichen Einsatz der Mitarbeiter für Gilchinger Bürger auf. Die ambulante Pflege, die Tagesstätte, das betreute Wohnen zu Hause, Essen auf Rädern, Fahrten und Besorgungsdienste trugen, neben viel Einsatz in den jeweiligen anderen Sparten, dazu bei, dass der Sozialdienst auch 2011 positiv wirtschaften konnte. Sorgen bereitet den Verantwortlichen langfristig die Personalsituation. Insbesondere der Mangel an Fachkräften wird sich in Zukunft verschärfen, wurden doch in den letzten Jahren viel zu wenige Altenpfleger ausgebildet. Auch aktuell sind viele Klassenzimmer in den Altenpflegeschulen leer, weil Nachwuchs fehlt bzw. die Abbruchquote der Auszubildenden in der Pflege extrem hoch ist. Umso stolzer ist der Sozialdienst, dass ab Herbst 2012 nun fünf Auszubildende im Haus tätig sind. Auch dies ist ein Schritt, aus eigener Kraft dem Personalmangel entgegen zu wirken. Zum Abschluss entwickelte sich eine sehr interessante Diskussion über den Bebauungsplan auf dem benachbarten Grundstück des Betreuten Wohnens durch die Gemeinde.

Zum Thema Qualitätsverbesserung und Qualitätssicherung hat Meike Gabel im Rahmen der berufsbegleitenden Weiterbildung ihre Ausbildung zur „Gerontopsychiatrischen Fachkraft“ mit der Traumnote „sehr gut“ abgeschlossen. Unter den erfolgreichen Absolventen zur Ausbildung zum Pflegeassistenten war unter anderem auch Sabine Krohn, langjährige, engagierte Mitarbeiterin des Sozialdienstes Gilching. Der Initiativkreis Pflege – bei dem neben einigen anderen Pflegediensten und Nachbarschaftshilfen des Landkreises Starnberg auch der Sozialdienst Gilching Mitglied ist – hat diesen Lehrgang organisiert.

Wie schon seit vielen Jahren veranstaltete der Sozialdienst Gilching auch 2012 wieder ein Ferienprogramm. Neben einer großen Auswahl an Kursen, wie Schwimmen, Töpfern, Kochen und Tennis bot der Sozialdienst noch andere Aktivitäten an, wie unter anderem einen Kletterkurs, einen Besuch der BMW – Welt und des Tierparks Hellabrunn, Ausflüge ins Walderlebniszentrum Grünwald, nach Maulwurfhausen, zu Mini München, in den Wildpark Poing und einiges mehr.

Seit Anfang September ist der Sozialdienst Arbeitgeber eines neuen „Bufdis“ (Bundesfreiwilligendienst). Mit der Abschaffung des Zivildienstes ist die Suche nach Praktikanten oder Bundesfreiwilligen schwieriger geworden. Doch trotz dieser Widrigkeiten beschäftigte der Sozialdienst in diesem Jahr neben zwei weiteren „Bufdis“ noch fünf Sozialpraktikanten sowie einen Teilnehmer des freiwilligen sozialen Jahres (FSJ).

Mitte September fand unser diesjähriger Betriebsausflug statt. Nach einer Dampferfahrt bei schönstem Wetter auf dem Ammersee mit Kaffee und Kuchen, gab es anschließend ein Abendessen im Andechser Hof.

Im Herbst wurde unser Fuhrpark erneuert. Ein mittlerweile in die Jahre gekommener Opel Agila wurde gegen einen neuen Fiat Punto ausgetauscht.

Im Oktober legte Frau Helga Kramny ihr Amt als Aufsichtsratsmitglied des Sozialdienstes Gilching aus gesundheitlichen Gründen nieder. Wir danken Frau Kramny für ihren langjährigen Einsatz beim Sozialdienst Gilching und wünschen Ihr für die Zukunft alles Gute.

2011

Vor 40 Jahren, am 5.Februar 1971, wurde der Sozialdienst gegründet. Ein Grund zum Feiern! Die offizielle 40-Jahr-Feier findet am 15. April in den Räumen des Sozialdienstes statt. Anwesend sind u.a. Landrat, Bürgermeister, katholischer und evangelischer Pfarrer, Gemeinderäte und viele andere Gäste.

Im Juli und August lädt der Sozialdienst die Gilchinger Bürger zu einigen Veranstaltungen in seine Räumlichkeiten ein. Beginnend mit dem Tag der offenen Tür am 1. Juli, bei dem man sich über die Angebote des Sozialdienstes informieren kann, gibt es mehrere kulturelle Ereignisse. Der bayerische Abend mit G´stanzl und Brotzeit sowie der deutsch/französische Abend mit Chansons und Rotwein als auch der Theaterabend mit dem Münchner Play Back Theater kommen bei den zahlreichen Besuchern hervorragend an.

Am 21. und 22. Mai findet die 2.te Gilchinger Gesundheitsmesse “Gesund und Fit” unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Manfred Walter statt. Der Sozialdienst Gilching ist, wie schon bei der ersten Veranstaltung, auch wieder als Aussteller präsent.

Im Initiativkreis „Zukunft Pflege“ e.V. haben sich elf renommierte Institutionen und Einrichtungen am Starnberger See zusammengeschlossen um im Bereich der Pflege neue Entwicklungsperspektiven zu schaffen. Der Sozialdienst Gilching ist hier aktives Mitglied. Hauptanliegen des Vereins ist es, wieder mehr Personal und Anerkennung für dieses Berufsfeld zu gewinnen und Menschlichkeit in der Pflege und Gesellschaft fördern.

Soziale Einrichtungen fürchten die Zeit ohne Zivildienstleistende. So auch der Sozialdienst Gilching. „Dem zu Folge versuchen wir nun, dieses Personaldefizit mit der Anwerbung von Interessenten für ein Sozialpraktikum entgegen zu wirken“, sagte der Vorstand. Gesucht, gefunden! Unter diesem Motto steht die Neueinstellung von Daniel Steger als erster Sozialpraktikant des Sozialdienstes Gilching.

Das „Alte“ tut‘s nicht mehr (TÜV), es muss ein neues Auto her. Ein wichtiges, fast schon unerlässliches Angebot des Sozialdienst Gilching ist es, ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug für den Transport behinderter Menschen zum Beispiel im Rahmen unserer Tagespflege zur Verfügung zu stellen. Deshalb wird unser Opel Sintra durch einen VW Caddy ersetzt.

Der Sozialdienst Gilching ist einer von 40 Ausstellern, die sich auf der Gilchinger Gewerbeschau am 5. und 6. November präsentierten. Trotz schönem Herbstwetter ist das Interesse an unseren Angeboten sehr zufriedenstellend.

Weitblick, Kontinuität, Qualitätsverbesserung und Qualitätssicherung sind Schlagwörter, die sich der Sozialdienst Gilching mit Stolz auf die Fahnen schreiben darf. Unsere Pflegedienstleiterin Frau Günther erwirbt mit Erfolg die Zusatzqualifikation der „personifizierten Qualitätsbeauftragten“.

2010

Der Bereich der „ambulanten Pflege“ wird im August vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Bayern (MDK) geprüft. Dem Sozialdienst Gilching e.V wird die hervorragende Qualität seiner ambulanten Pflege mit der Durchschnittsnote 1,6 bescheinigt. Damit liegt der Sozialdienst weit über dem Landesdurchschnitt (2,3).

Der Verein nimmt ein weiteres großes Projekt in Angriff, das aufgrund der immer größer werdenden Personaldecke dringend notwendig wurde: Er schlägt der Mitgliederversammlung eine neue Satzung vor. Wesentliche Änderungen sind die Bestellung eines hauptamtlichen Vorstands und die Wahl eines Aufsichtsrats. Herr RA Moosreiner hat einen Satzungsentwurf vorbereitet. Dieser wird mit der Einladung zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung an alle Mitglieder versandt und in der Versammlung mit den anwesenden Mitgliedern durchgesprochen und zum Teil ergänzt. Die neue Fassung wird wiederum allen Mitgliedern zugesandt und in der ordentlichen Mitgliederversammlung am 10. Juni einstimmig verabschiedet.

Im September findet die Wahl des Aufsichtsrates im Rahmen einer weiteren Mitgliederversammlung statt. Als Aufsichtsrat werden gewählt: Anne Hartmann, Helga Kramny, Annemarie Majewski, sowie Wolfgang Schneider, dem der Vorsitz des Aufsichtsrates übertragen wird.

Im Oktober bestellt der Aufsichtsrat gemäß der neuen Satzung den hauptamtlichen Vorstand, der sich aus folgenden Mitgliedern zusammensetzt und am 1. November seine Tätigkeit aufnimmt: Irene Böhm, Marc Engelhardt, Ursula Hübner.

Das Kuratorium wird um den Vorsitzenden des Seniorenbeirates Hr. Max Gropper ergänzt.

Aufgrund des Fachkräftemangels in der Altenpflege beschließt der Sozialdienst selbst ab September auszubilden. Erster Auszubildender wird Henning Krohn, ehemals Zivildienstleistender beim Sozialdienst.

Der Senioren-Treff, der auch dieses Jahr für viel Abwechslung und Freude bei den Gilchinger Senioren sorgt, feiert sein 25 – jähriges Jubiläum.

2009

Im Februar ziehen die Senioren ins Betreute Wohnen ein. Alle 51 Wohnungen sind belegt, die Warteliste ist lang. Cäcilia Mc Kechnie (ehemals Pänzinger) ist die „Kümmerin“ für die Bewohner.

Am 15.Mai findet der Tag der Offenen Tür großes Interesse. Ca. 500 Gilchinger begutachten die neue Einrichtung. Das Echo ist durchweg positiv.

Die offizielle Einweihungsfeier findet am 10. Juli statt. Landrat, Bürgermeister, Pfarrer beider Kirchen, Gemeinderäte und viele andere Gäste feiern bei herrlichem Wetter mit. Der Zweckverband Sozialer Wohnungsbau richtet das Fest aus.

Zum Ende des Jahres beendet unsere langjährige Pflegedienstleitung, Gabriele Mittag, ihre Tätigkeit bei uns. Neue Pflegedienstleitung ist Larissa Günther.

Zahlen zum Jahresende: 800 Mitglieder, 136 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 56.848 Einsatzstunden.

2008

Es ist so weit! Der Sozialdienst zieht am 10. Dezember vom Werson-Haus in sein eigenes Gebäude in der Andechser Straße 3. Die Raumnot hat ein Ende!

2007

Die Mitgliederversammlung stimmt dem Vorschlag des Vorstandes zu: Der Mitgliedsbeitrag wird für alle Mitglieder auf € 36,- pro Jahr erhöht, die Rentnerermäßigung entfällt.

Am 14. September wird der Grundstein gelegt zum Bau der Betreuten Wohnanlage und zum Bau der Sozialstation. Der Sozialdienst bekommt sein eigenes Haus!

2006

Die Mitgliederversammlung billigt einstimmig den Vorschlag des Vorstandes, auf dem Gelände des Betreuten Wohnens in der Andechser Straße eine Sozialstation auf Eigentumsbasis zu errichten. Der Gemeinderat hatte zuvor einstimmig den Grundstückserwerb durch den Sozialdienst genehmigt und Unterstützung zugesagt.

Ebenfalls stimmt die Mitgliederversammlung zu, den Vereinsnamen zu ändern in „Sozialdienst Gilching e.V.“.

2005

Frau Gabriele Beyer beendet ihre Tätigkeit im Vorstand, dem sie seit 1986 angehört. Wir danken ihr auch an dieser Stelle für 19-jährige wertvolle Mitarbeit.

Neu in den Vorstand gewählt wird Frau Ursula Hübner.

Schon wieder ein neues Angebot: Betreutes Wohnen Zuhause. Auch diese Aufgabe übernimmt Frau Cäcilia Pänzinger.

2004

Der Gemeinderat beschließt einstimmig den Sozialdienst Gilching als Betreiber der geplanten Betreuten Wohnanlage in der Andechser Straße.

2003

Es gibt ein neues Angebot: Pflegepartnerschaft! Zum einen ist sie für Alleinlebende gedacht, um ihnen neue Kontakte zu ermöglichen, zum anderen für pflegende Angehörige, um sie zu entlasten. Leiterin dieser Gruppe ist Frau Cäcilia Pänzinger.

2002

Herr Dr. Henning Bostelmann, als Jurist im Vorstand seit 1984, beendet seine Mitarbeit. Der Sozialdienst dankt ihm für seine 12-jährige wertvolle Mitarbeit.

Als Nachfolgerin wird Frau Rechtsanwältin Anne Hartmann in den Vorstand gewählt.

2001

Der Sozialdienst hat Geburtstag. Auf eine große offizielle Feier wird verzichtet. Stattdessen wird mit den Mitarbeitern gefeiert, die diese Einrichtung zu dem gemacht haben, was er heute ist und die täglich wieder Hervorragendes leisten. Alle zusammen werden nach Füssen eingeladen, nehmen an einer Stadtführung teil und besuchen nach dem Abendessen das Musical „Ludwig II“.

Eine bedeutende Neuerung für den Verein bringt die Einstellung eines Geschäftsführers zur Entlastung des Vorstands bei der Erledigung der immer umfangreicher werdenden Verwaltungsaufgaben.

1999

Bei der Mitgliederversammlung im Oktober wird der alte Vorstand bestätigt.

1997

Die Frau Eva-Maria Graef beendet ihre Tätigkeit, als neue Pflegedienstleiterin nimmt Frau Gabriele Mittag ihre Tätigkeit auf.

1996

Die Mitgliederversammlung am 20. März bringt wieder eine Zäsur für den SGA: Herr Hellmuth Klüppel, seit Gründung des Vereins, und somit seit 25 Jahren im Vorstand, beendet seine Tätigkeit, zumindest offiziell. Er war der Finanzminister des Vereins, dem es der SGA verdankt, dass er heute, so wie in allen zurückliegenden Jahren, in wirtschaftlicher Hinsicht auf festem Fundament steht. Als sein Nachfolger wird Herr Klaus Joswig in den Vorstand gewählt.

1995

Im Juni feiern die Senioren-Kegelgruppen unter Leitung von Herrn Lindemann ihr 20-jähriges Bestehen. Auch der „Treff-Werson-Haus” von Frau Portisch und ihrem bewährten Team hat Grund zum Feiern, er begeht sein 10-jähriges Jubiläum.

Im September wird auf Eltern-Initiative mit großer Unterstützung von Frau Dr. Emrich als 2. Bürgermeisterin eine Mittagsbetreuung für Erstklässler an der Grundschule eingerichtet. Der SGA übernimmt auf Bitten der Gemeinde die Trägerschaft.

Am 1. Oktober beginnt Frau Eva-Maria Graef ihre Tätigkeit bei uns und arbeitet sich in die Pflegedienstleitung ein.

Am 15. November übernimmt Frau Christl Stemberger als Nachfolgerin von Frau Imbusch die Leitung von Fahrtendienst, Essen auf Rädern und Kinderferienprogramm.

1994

Am 22. Januar wird ein Tag der Offenen Tür veranstaltet, um das umgebaute Haus und vor allen Dingen die Tagespflege-Station der Öffentlichkeit vorzustellen.

Am 21. April bekommt der SGA ein großes Geschenk: Ein Mercedes-Kleinbus wird in Dienst gestellt. Gilchinger Firmen haben durch die Anmietung von Werbeflächen auf dem Bus für 5 Jahre die Finanzierung ermöglicht. Jetzt können wir auch Patienten im Rollstuhl transportieren, was in den PKW’s nicht möglich war.

1993

Nach größeren und langwierigen Umbaumaßnahmen wird im Parterre am 1. Dezember eine Tagespflege-Station eröffnet. Die beiden Krankenschwestern, Frau Koch und Frau Weber, übernehmen die Betreuung der alten Damen und Herren.

1992

Ein gravierender Abschnitt in der Geschichte des SGA: Frau Dr. Agnes Emrich, Gründerin des Vereins und dessen geschäftsführendes Vorstandsmitglied, beendet ihre Tätigkeit nach 21 Jahren, wird in der Mitgliederversammlung am 18.3. verabschiedet und einstimmig zur „Ehren-Vorsitzenden” gewählt. Der SGA und damit die gesamte Gemeinde haben ihr viel zu verdanken! Zu ihrer Nachfolgerin wird Helga Kramny gewählt.

Im Gemeinderat fällt eine bedeutende Entscheidung für den SGA: Er kann im Werson-Haus bleiben. Das Büro wird in den inzwischen freigewordenen ersten Stock verlegt.

1991

Der SGA feiert am 27. April sein 20-jähriges Jubiläum. In der evangelischen St. Johannes-Kirche findet ein ökumenischer Gottesdienst statt, anschließend der Festakt in der Aula des Gymnasiums. Frau Dr. Emrich gibt einen Rückblick über die vergangenen Jahre, langjährige Mitarbeiter werden geehrt. Herr Dr. Hermes hält den Festvortrag. Anschließend gibt es einen Stehempfang in der Aula der Grundschule.

Im Juli wird eine Selbsthilfegruppe für MS-Kranke gegründet. Frau Kain übernimmt die Leitung, nach ihrem Ausscheiden im Sommer 1992 tritt Frau Majewski an ihre Stelle.

1990

Die geplante Einrichtung einer Tagespflegestation für alte Menschen im Wersonhaus wird aus praktischen Gründen zunächst zurückgestellt. Außerdem sollen Erfahrungen aus Germering und Gauting abgewartet werden.

Im Sommer bauen die Männer vom Gemeindebauhof für die Spielkreiskinder einen großen Sandkasten in den Garten des Wersonhauses.

Im Juli findet ein überregionales Treffen von Einsatzleiterinnen aus 22 Nachbarschaftshilfen und Sozialdiensten Oberbayerns im Wersonhaus statt.

Im Dezember werden 20 Mikrowellenherde angeschafft und an Bezieher des „Essens auf Rädern” ausgeliehen. Eine deutliche Verbesserung für alle, die diesen Dienst in Anspruch nehmen.

1990 überspringt die Mitgliederzahl die Tausender-Grenze. Am 31. Dezember zählt der Sozialdienst 1039 Mitglieder. 91 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Verein tätig. Die Zahl der geleisteten Arbeits- und Einsatzstunden betrug 1990: 24.143 Stunden.

1989

Die „Selbsthilfegruppe für psychisch Belastete” wird aufgegeben. Es findet sich für Frau Ascherl, die sich beruflich verändert, keine Nachfolgerin.

Im Juli wird der Raumbedarf für das ambulante Zentrum des Sozialdienstes beim zukünftigen Gilchinger Altenheim erarbeitet und bei der Gemeindeverwaltung eingereicht.

Im Herbst entsteht ein außerordentlich starker Andrang zu den Kindergruppen. Die Arbeit weitet sich aus. Die neuen Gruppen sind:

-ein zweiter Spielkreis (3-4jähr. Kinder) geleitet von Elvira Mulatsch und Inge Kruse
-eine Sprachfördergruppe, Leitung Frau Schaar

-eine Mutter-Kind-Gruppe (2-3jähr. Kinder) Leitung Monika Schaar

-eine Krabbelgruppe (1-2jähr. Kinder), Leitung Brigitte Haseneder, ab 1990 Birgit Klentze.

1988

Im Malstudio gibt Marianne Wiedemann nach 14 Jahren die Leitung an Renate Zweckerl ab, ihr folgt 1990 Birgit Erlwein.

Der gelbe Opel-Kadett wird durch einen roten Mitsubishi-Spacewagon ersetzt. Er hat mehr Platz für die sperrigen Essenträger.

Helga Rister scheidet nach achtzehnjähriger Tätigkeit im Spielkreis aus und übergibt die Leitung Monika Schaar und Gabriele Müller.

Ein Besuchsdienst für Gilchinger, die in den Altenheimen der Umgebung leben, wird initiiert. Ursula Helwig-Metz übernimmt diese Besuche bis 1990.

Erna Lauberger, die 17 Jahre in der Verwaltung und immer bei der Vorbereitung der Bazare mitgearbeitet hat, scheidet aus. Nachfolgerinnen sind Renate Langhein und Gabriele Müller.

Im Sommer stellen Frau Wiedemann und Frau Grewe das „Eltern-Kind-Programm” ein. Die Kinder werden in den von der Gemeinde neugegründeten Schulkindergarten integriert.

Im Dezember 1988 wird das neugebaute Atelier am Wersonhaus dem SGA für seine vielfältigen Angebote übergeben. Es wird mit der Adventsfeier aller Mitarbeiterinnen festlich eingeweiht. Alle SGA-Aktivitäten ziehen vom Römerstein um ins Wersonhaus.

1987

Nach zwölfjähriger Leitung des Fahrtendienstes übergibt Edeltraud Rohr diese Aufgabe an Hildegard Imbusch. Die Organisation des Fahrtendienstes wird vom Pählerweg in das Büro des Wersonhauses verlegt.

Helga Kramny übernimmt als stellvertretende Einsatzleiterin die Nachfolge von Angela Ebbinghaus.

Die Öffnungszeiten im Büro sind erweitert worden: Jeden Vormittag und Nachmittag, ausgenommen Mittwochnachmittag. Den Dienst im Büro teilen sich: Frau Beyer, Frau Imbusch, Frau Kramny, Frau Emrich.

Ab Sommer 87 wird das „Essen auf Rädern“ nicht mehr vom Verlegerdienst bezogen, sondern von der Kantine der Fa. Dornier.

 1986

Im Januar zweiter Wechsel in der Pflegedienstleitung. Nach sechsjähriger Tätigkeit übergibt Angela Ebbinghaus ihre Aufgabe an Gabriele Beyer und bleibt stellvertretende Leiterin.

Der Krankenhausbesuchsdienst wird auf das Kreiskrankenhaus Starnberg ausgedehnt. Den Dienst übernimmt Ilse Ascherl.

Frau Kain gibt im April aus beruflichen Gründen nach 15 Jahren die Leitung des Spielkreises ab. In Monika Schaar wird eine neue Mitarbeiterin gefunden.

Der erste Zivildienstleistende des SGA, Jörg Beyer, beginnt vornehmlich im Fahrtendienst bei Frau Rohr seine Tätigkeit.

Der gelbe Opel bekommt Gesellschaft. Ein weißer Golf wird gekauft: mit einem Auto allein war der Fahrtendienst nicht mehr zu organisieren.

Die Gemeinde Gilching überlässt das Parterre des renovierten Wersonhauses dem SGA für seine Tätigkeiten.

Am 4. Oktober ziehen das Büro (aus der Rathausstraße) und einige Aktivitäten (aus dem Argelsrieder Rathaus) in die Bruckerstraße 11 um. Der „Treffpunkt Am Römerstein” wird in „Treffpunkt Wersonhaus” umbenannt.
Spielkreis, Malstudio, Eltern-Kind-Programm, und die Gymastikgruppen bleiben weiterhin Am Römerstein. Für sie ist noch kein Platz im neuen Haus

1985

Im April wird auf Anregung mehrerer Mitarbeiterinnen der wöchentliche „Treffpunkt Am Römerstein” als zusätzliches Angebot zum Seniorenclub eingerichtet. Er wird besonders gut angenommen. Mitarbeiter im Team: Frau Portisch, Frau Dinger, Frau Ascherl, Frau Schuster, Frau Grewe, Frau Sasse, Frau Müller, Frau Lang, Frau Jung, Frau Ertl, Frau Gropengießer, Frau Stemberger, Frau Jäger.

Auf der ersten Gilchinger Gewerbeschau ist der SGA vertreten und informiert über moderne Geräte für häusliche Krankenpflege und über das „Essen auf Rädern”.

Im Herbst – nach langen Vorüberlegungen – entsteht ein Senioren-Literaturkreis. Reges Interesse! Bald wird ein zweiter Kurs gebildet. Leitung Irene Pohl.

1984

Im SGA-Werkraum „Am Römerstein” beginnen zwei neue Kurse: Heilgymnastik für Senioren und Gymnastik für Übergewichtige als sportliche Ergänzung zum „Ernährungstraining”. Leitung Rita Schloter.

Frau Rohr bekommt, um den immer größer werdenden Fahrtendienst bewältigen zu können, einen Anrufbeantworter.

1983

Der erste Kurs „Ernährungstraining” – von da an zweimal pro Jahr – beginnt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Landwirtschaft in Weilheim. Leitung Irene Haimerl.

Im Juli wird für die Buchhaltung und die Mitgliederbetreuung des Vereins ein Computer angeschafft. Der SGA ist die erste Nachbarschaftshilfe im Landkreis, die mit einer EDV-Anlage arbeitet.

Ein Säuglingskurs wird angeregt und durchgeführt (sieben Ehepaare). Leitung Frau Frank.

Am 18. November stirbt völlig unerwartet während der Vorbereitung des Bazars Herr Walter Rohr, seit 1980 Vorstandsmitglied des Sozialdienstes. Die Vorstandschaft gedenkt seiner in Achtung und großer Dankbarkeit.

1982

Der rote VW-Golf wird durch einen gelben Opel-Kadett ersetzt.

Der „Seniorenwerkkreis”, Motor für viele Bazare, stellt seine Zusammenkünfte ein.

Beim Krankenhausbesuchsdienst wird Magdalena Fellmann von Gabriele Beyer abgelöst. Später kommt Anna Will hinzu.

1981

Zehn Jahre nach seiner Gründung hat der Verein 462 Mitglieder und 48 Mitarbeiter. Die Zahl der geleisteten Arbeits- und Einsatzstunden beträgt 12.339 Stunden!

Sechstes Kinderferienprogramm mit erweitertem Angebot: Hüttenlager, Kursangebote neben den Gruppenfreizeiten.

1980

Im April übergibt Maria Schmidbauer nach 9-jähriger Tätigkeit die Einsatzleitung für ambulante Kranken- und Altenpflege und Familienhilfe an Angela Ebbinghaus.

1979

Für seine ständig wachsenden Aktivitäten überlässt die Gemeinde Gilching dem SGA ab September den früheren Sitzungssaal – Fenstergeschoß des ehemaligen Rathauses Argelsried, Am Römerstein.

Der SGA finanziert die Teilung des großen Raumes mit Schiebetüren und die notwendige Einrichtung.

Gemeinsames Treffen des Vorstands mit allen Gilchinger Ärzten zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch.

Fünftes Kinderferienprogramm mit Lager in Waging/Chiemsee

Endlich – 8 Jahre nach seiner Gründung – erhält der SGA in der Rathausstraße 6, unter der Turnhalle, ein eigenes Büro. Er teilt es noch an einigen Abenden mit dem Sportverein.

Ein Anrufbeantworter wird angeschafft. Die ersten öffentlichen Sprechzeiten (Dienstag 10-12, Donnerstag 17-19 Uhr) werden angeboten.

Das „Eltern-Kind-Programm” wird vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus zur Modelleinrichtung erklärt und finanziell gefördert.

Nach einjähriger Pause – neuer Babysitterdienst unter der Leitung von Frau Geishauser.

1978

Eine Selbsthilfegruppe für psychisch Belastete entsteht unter der Leitung von Frau Hannam und Frau Ascherl (bis 1989!).

Beim Kegelturnier der Kolpingfamilie gewinnt die Mannschaft „Senioren III” (Frau Helbeg. Herr Lindemann, Herr Lidl, Herr Stehr) den 1. Preis unter 52 teilnehmenden Mannschaften

1977

Vier Lern- und Spielgruppen für Schulkinder (auch ausländische) werden im Frühjahr im Pfarrzentrum St. Sebastian eingerichtet. Leiterinnen: Frau Frank, Frau Beyer, Frau Grewe, Frau Schuster, Frau Heidemann, Frau Gertl, Frau Bosch, Frau Schneidt.

Der VW-Käfer wird verkauft, ein neuer Golf angeschafft.

Erstes Jugendzeltlager mit 42 Kindern im Rahmen des 3. Gilchinger Kinderferienprogramms.

Im November findet der zweite Weihnachtsbazar statt.

1976

Das „Essen auf Rädern” wird umgestellt. Frau Kleehaus löst Frau Reinfuss ab. Die Mahlzeiten werden privat gekocht und heiß ausgefahren. Wenige Bezieher.

Magdalena Fellmann übernimmt von Edeltraud Rohr den Krankenhausbesuchsdienst in Seefeld und Herrsching.

Die Organisation für das „Essen auf Rädern” wird abermals geändert und von der Fahrtendienstleistung (Frau Rohr) übernommen. Der Verlegerdienst ist bereit, Mahlzeiten heiß zu liefern.

1975

Im Januar Einführung eines Babysitterdienstes. Verantwortlich Elfriede Rusch.

Essen auf Rädern -Tiefkühlkost Verantwortlich Charlotte Reinfuß.

Der erste Senioren-Kegelclub entsteht. Leiter Herr Lindemann und Herr Schneider, später Herr Seeger, Herr Kreitmaier mit einem zweiten Kegelclub.

Erstes zweiwöchiges Kinderferienprogramm im August mit sieben Gruppen. Leitung Agnes Emrich.

Ausweitung des Kinderspielkreises auf zwei Vormittage. Neue Mitarbeiterin wird für 14 Jahre Helga Rister.

Im Herbst Bildung eines Senioren-Werkkreises im Clubraum des Pfarrzentrums St. Sebastian. Leitung Elisabeth Geuder, später Jeannette Baldus und Maria Beerhalter. Frau Beerhalter verunglückt mit ihrem Mann 1981 tödlich.

Im Bereich der Alten-, Krankenpflege und Familienhilfe hat die Arbeit einen solchen Umfang angenommen, dass Frau Schmidbauer Entlastung braucht. Die Bereiche Pflege und Fahrten werden getrennt. Edeltraud Rohr wird Einsatzleiterin des Fahrtendienstes.

Am ersten Adventssonntag erster Weihnachtsbazar, gemeinsam mit der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde im Pfarrzentrum St. Sebastian.

1974

Das erste vereinseigene Auto wird angeschafft: ein roter VW-Käfer.

Das Fernsehen des Bayerischen Rundfunks dreht im April einen Film über den SGA als Beispiel für ein „erfolgreiches Modell organisierter Nachbarschaftshilfe”. (Anm.: Der Film ist leider nicht archiviert).

Einrichtung eines Krankenhausbesuchsdienstes zum Krankenhaus Seefeld, später auch zum Krankenhaus Herrsching. Verantwortlich: Frau Rohr.

Vortragsreihe zur Vorschulerziehung in der Familie. Themen: Sprache und Sprecherziehung (Dr. Gärtner), Kreativität und Phantasie des Kindes (Prof. Rudi Seitz), Fernsehen mit Kindern (Dr. Ernst Emrich).

Im Oktober beginnt das „Eltern-Kind-Programm” in Zusammenarbeit mit dem Staatsinstitut für Frühpädagogik. Leitung Marianne Wiedemann. Theresia Grewe und Brigitte Lindemann kommen später als Mitarbeiterinnen hinzu.

1973

In Zusammenarbeit mit dem Kinderzentrum „Aktion Sonnenschein” richtet der SGA nach einer Modelluntersuchung vier Kurse für orthopädisches Turnen nach der Bobarth-Methode ein. Das Institut für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin der Universität München, unter Leitung von Prof. Hellbrügge, hatte kostenlos alle 3-5jährigen Gilchinger Kinder auf frühkindliche gesundheitliche Mängel untersucht. – Bobarth-Therapeutin: Hildegard Eckstein.

1972

Seit dem Frühjahr kommen die Mitarbeiterinnen des SGA zu regelmäßigen Treffen und Aussprachen zusammen.

Im Mai nimmt das Kindermalstudio mit vier Kursen seine Arbeit auf. Leiterinnen Edeltraud Rypka und Gabriele Schickle, später kommen Christa Nürnberger, Gertrud Lindemann, Ruth Aulmann und Marianne Wiedemann dazu

1971

Am 5. Februar Gründung des Vereins „Sozialdienst Gilching-Argelsried” (SGA) mit 79 Gründungsmitgliedern. Für den Vorstand werden gewählt: Dr. Agnes Emrich, Hellmuth Klüppel, Valerian Brandes. In der ersten Vorstandssitzung wird Ria Schmidbauer als Einsatzleiterin für Krankenpflege und Fahrtendienste berufen.

Im Mai findet der erste 6-Wochen-Kurs in häuslicher Krankenpflege mit 12 Teilnehmerinnen statt. Leitung Maria Reisinger, BRK.

Das bayerische Fernsehen berichtet in der ARD-Frauensendung „Für Sie” über die neue Form der Nachbarschaftshilfe.

Am 21. Juni Beschluss der ersten Mitgliederversammlung:

Anschluss des SGA an den Caritasverband als Dachorganisation.

Erster Seniorenclub am 5. Juli mit 52 Gästen.

Am 25.11. erster „Spielkreis – Aktion freier Morgen für Mütter mit Kleinkindern, einmal wöchentlich, 8 – 13 Uhr. Leitung: Erika Kain mit Luise Liebmann und Erika Burger.

Zahlen zum Jahresende: 129 Mitglieder, 30 Mitarbeiterinnen, 1.954 Pflegestunden.

 1970

Gründung des Sozialdienstes als Nachbarschaftshilfe in den Gemeinden Gilching und Argelsried.

Am Gründonnerstag kam die Gemeindeschwester Sr. Elsbeth von der HI. Familie ums Leben. Dies war der Anlass zur Gründung eines „Sozialdienstes“ in Gilching.